Reiseziel Paris

Paris, das ist nicht nur die Stadt der Liebe. Paris ist spätestens seit Amélie Poulin (die aus der fabelhaften Welt) auch die Stadt des Träumens und Genießens. Hier gibt es einiges zu entdecken. Ob nun die großen und bekannten Sehenswürdigkeiten, oder die kleinen Szenen im Café um die Ecke. Paris nimmt einen mit auf eine Entdeckungsreise. Also stürzt euch rein und vergesst die Kamera nicht.

Sehenswürdigkeiten

Eiffelturm

Welche Sehenswürdigkeit fällt einem sofort zu Paris ein? Richtig, der Eiffelturm. 1889 zur Weltausstellung errichtet, stieß der 320m hohe Turm nicht bei allen Parisern auf Gefallen. Über die Jahre hat sich der Eiffelturm trotzdem als wohl markantesten Wahrzeichen der französischen Hauptstadt etabliert. Die drei Aussichtsplattformen sind sowohl über Treppen als auch mit dem Fahrstuhl zu erreichen. Hier kommen also auch Fußlahme zu ihrem Ausblick auf Paris J

Musée du Louvre

Im Louvre begegnet man diversen Kunstwerken, die einem aus Kunstbüchern bekannt vorkommen sollten. Allen voran natürlich die Mona Lisa. Möchte man sich das Bild in Ruhe angucken, sollte man sich bereits um 8:30 in die Schlange stellen. Je später der Tag, desto mehr wartende Besucher hat man hier sonst im Nacken, die einen mitunter schnell weiterschieben. Einen Besuch sollte dem berühmten Museum auf jeden Fall jeder abstatten, der sich auch nur im geringsten für Gemälde, Skulpturen und Antiquitäten interessiert. Freitags ab 18:00 Uhr kommen alle unter 26 übrigens umsonst rein (Ausweis nicht vergessen).

Notre-Dame

Spätestens seit dem Disney-Film kennt sie jeder, die Kathedrale des Glöckners. Fast 200 Jahre dauerte der Bau des wohl bedeutendsten Zeugnis der gotischen Architektur. Wer sich auf den Spuren von Esmeralda an die Treppen zum Nordturm traut, wird mit einem großartigen Blick auf ganz Paris belohnt.

Avenue des Champs-Élysées/ Arc de Triomphe

Auch wenn die Paradestraße ihre goldenen Zeiten bereits hinter sich hat, bleibt sie die berühmteste Flaniermeile der Stadt. Auf 2km Länge lädt sie vor allem abends zum gemütlichen Bummeln ein. Je näher man dabei dem Arc de Triomphe kommt, desto schöner wird die Paradestraße. Am Triumphbogen angekommen sollte man auf jeden Fall die Treppen hinaufsteigen und den Kreisverkehr mit den 12 zusammentreffenden Straßen beobachten. Fällt euch was auf?

Cimetière du Père Lachaise

Nun gut, dieser Tipp mag etwas morbider sein, den Friedhof sollte man sich trotzdem mal anschauen. Vor allem wer die deutschen 08/15 Gräber gewohnt ist wird staunen. Hier haben über eine Million Menschen ihre letzte Ruhestätte in teils sehr aufwendigen Grabstätten gefunden. Viele davon dürften bekannt sein. Neben Chopin, Oscar Wilde und Balzac kann man unter anderem auch Jim Morrison an seinem Grab besuchen. Dessen Grab wird wohl das Meistbesuchteste auf dem Friedhof sein. Einen Vorgeschmack gibt es bei dem digitalen Spaziergang über den Friedhof auf www.pere-lachaise.com . Blumensträuße kann man dort allerdings noch nicht hinterlassen ;)

Sacré-Coeur

Die Kirche thront auf dem Hügel Montmatres und beherbergt ein beeindruckendes Mosaik von Jesus Christus. Die Treppen sind ein beliebter Treffpunkt und vor allem auch ein verbreiteter Hintergrund für Gruppenfotos. Vor allem das nahe liegende Künstlerviertel solltet ihr euch angucken. Die Atmosphäre ist auf Grund der vielen Künstler, Gaukler und Pantomimen wirklich einmalig.

Einkaufen

Eine Warnung vor weg: kleine Lebensmittelläden haben häufig sonntags geöffnet, montags dafür aber geschlossen. Bedenkt das, wenn ihr euch in Paris selbstversorgt.

Marché aux Puces de Saint-Ouen

Der weltgrößte Flohmarkt ist mit der Metro Linie 4, Porte de Calignancourt zu erreichen. Über 3000 Händler bieten hier mehr oder weniger echte Markenartikel sowie Souveniers und Antiquitäten an. Möchte man alle Stände nach Schätzen durchstöbern, so muss man angeblich insgesamt über 15km laufen. Der wahre Schatzsucher braucht also nicht nur Geld, sondern vor allem auch Zeit. Geöffnet hat der Flohmarkt Samstag, Sonntag und Montag von 9:30 bis 18:00.

Lafayette

Das Kaufhaus ist vor allem wegen seiner Glaskuppel bekannt, von wo aus man einen schönen Ausblick genießt. Der Kundenkreis ist eher gehoben, was man vor allem an den Preisen merkt aber ins KaDeWe geht man schließlich auch meist nur zum Gucken und drum herum findet man außerdem diverse andere Geschäfte :-)

Nachtleben

Das Pariser Nachtleben ist bekanntlich ein teures. Wie in den meisten anderen Städten auch, empfiehlt es sich also auch hier die Jungs und Mädels von der Hostelrezeption nach einem guten Tipp zu fragen. Denn meist sind es wirklich die unbekannteren Studentenkneipen und -clubs, die eine nette Atmosphäre zu bezahlbaren Getränkepreisen bieten. Ansonsten ist man schnell mal 15€ Eintritt und 7€ für ein großes Bier los. Wer keine auskunftswilligen Rezeptionisten in seinem Hostel findet, der sollte einen Blick ins „Lylo“ werfen. Das kostenlose Magazin, das über die Musikszene und jegliche Events, Bars und Clubs informiert, findet ihr in jeder Touristeninformation.

Le café tribal

Das an der Metro Station „Chateau d’Eau“ liegende Café wird auch von den einheimischen Studenten viel besucht und das nicht nur weil es Mi-Sa ab 21:00 zu einem Getränk kostenlosen Couscous bzw Moules frites (Pommes mit Muscheln) gibt. Auch sonst überzeugt die Getränkekarte mit günstigen Preisen.

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